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Beschwerde gegen Eltern
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THEMA: Beschwerde gegen Eltern

Beschwerde gegen Eltern 3 Jahre, 8 Monate her #544

  • mexx97
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Hallo,

ich arbeite im Bundesland Niedersachsen an einer Haupt- und Realschule. Meine Frage nun: Was kann man gegen Eltern unternehmen, die Lügen gegen einzelne Lehrer und die Schulleitung verbreitet? Müssen die betreffenden Lehrer aktiv werden oder die SL?
I.d.R. geht es bei uns so, dass Eltern sich beschweren und die Lehrer in einem Vier-Augen-Gespräch von der SL gemaßregelt werden. Damit ist die Sache vom Tisch. #Welche Möglichkeiten hat das Kollegium, sich gegen solch ein Vorgehen zu wehren? Was kann die Schule allgemein tun, um Eltern in die Schranken zu weisen?
Vielen Dank für eine kurze Antwort!

LG, Claudia

Aw: Beschwerde gegen Eltern 3 Jahre, 8 Monate her #545

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Liebe Claudia,

natürlich muss die SL der Beschwerde nachgehen und kann sie nicht einfach abtun. Allerdings dürfen die Eltern bei ihren Beschwerden nicht beleidigend werden oder Dienstvergehen behaupten, die sich dann als falsch herausstellen. In diesen beiden Fällen muss die SL klar Position beziehen und feststellen, dass die Bescherde z.B. unbegründet ist.
Daneben kann man bei schlimmen Beleidigungen zivilrechtlich gegen die Eltern vorgehen.
Beste Grüße, Dr. Hoegg

Aw: Beschwerde gegen Eltern 3 Jahre, 7 Monate her #569

  • drhoegg
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Liebe Claudia,
wenn Lügen öffentlich verbreitet werde, handelt es sich juristisch um Verleumdung, gegen die man strafrechtlich vorgehen kann.
Auch kann man im Rahmen der Fürsorgepflicht von der SL fordern, diesen falschen Behauptungen entgegenzutreten.
Schwierig bis unmöglich wird es, wenn diese Beleidigungen o.ä. unter vier Augen geschehen, denn dann steht Aussage gegen Aussage.
In solchen Fällen kann man in Zukunft nur noch mit einem Zeugen mit den betreffenden Eltern reden.
Mit den besten Grüßen,
Dr. Hoegg

Aw: Beschwerde gegen Eltern 3 Wochen, 6 Tage her #2609

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Ab wann wären solche verleumdende Behauptungen öffentlich und damit juristisch verfolgbar?
Auch bei uns an der Schule gab es den Fall, dass der betuliche Papa eines Viertklässlers, dessen Noten eine gymnasiale Empfehlung unmöglich machen, bei der SL über die betreffende Kollegin behaupt, man höre, sie habe gar kein Staatsexamen. Die SL dementierte das natürlich.
Kurz darauf hatte der (kooperative) Elternsprecher die betreffende Lehrkraft darüber informiert, dass der renitente Papa tatsächlich "überall" verbreite und auf den Elternstammtischen herumposaune, die Lehrkraft habe kein Examen.
Also wären die anderen Eltern schon mal Zeugen. Aber ist das bereits "öffentlich"?
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