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Grundsätzliches über Beratung  

 

Die vier Säulen der Beratung


a) die Feiwilligkeit

Wichtig:          Der Ratsuchende kann die Beratung ablehnen oder auch abbrechen. Der Berater unterbreitet nur Angebote. Die Umsetzung der Problemlösung geschieht freiwillig.


b) die Vertraulichkeit

Wichtig:          In der Beratungstätigkeit existiert Schweigepflicht. Es dürfen weder Namen, persönliche

Daten oder Inhalte der Beratung an Außenstehende weitergegeben werden. Wenn

Inhalte an Dritte im Sinne der Konfliktbearbeitung und -lösung  weitergeben werden

müssen, wird dieses durch eine Schweigepflichtsentbindung abgesichert. Auch wenn ein

ernsthaftes Interesse eines Kollegen, der einen Klienten vermittelt hat,  besteht, dürfen

nur Inhalte weitergegeben werden, die vom Klienten autorisiert worden sind. Es ist

deswegen sinnvoll, schon vorab mit dem Klienten im Erstgespräch zu klären, wie auf evtl.

Rückfragen von Kollegen, Eltern oder Schülern reagiert werden soll.  Erfahrungsgemäß

liegt hier eine sehr hohe Anforderung an der Beratungstätigkeit, der man sich stets

bewusst sein muss. Nicht immer reagieren Kollegen, Eltern und Schüler hierauf

verständnisvoll.


c) Verantwortungsstruktur

Wichtig:          Basis ist das Beratungskonzept der Schule, in dem die Verantwortlichkeit aller an Schule

Beratenden geregelt ist. Da die Rolle des Beratungslehrer neutral ist, er also keinesfalls als

Anwalt einer Seite fungieren darf, liegt auch auf dieser Säule eine hohe Verantwortung. Es ist

sinnvoll, mit der Schulleitung klare Absprachen zu treffen, inwieweit der Beratungslehrer bei

Beschwerden über Kollegen handeln soll. Letztendlich liegt die Verantwortung des

Personaleinsatzes beim Schulleiter. Hier gilt es äußerst sorgsam und sensibel vorzugehen.

d) Unabhängigkeit


Wichtig:          Der Beratungslehrer zeigt sich unbeeinflusst in Bezug auf das Problem und etwaige

Lösungen. Vor allem wenn der Beratungslehrer aus Sicht des Klienten in einer Doppelrolle

auftritt (z.B. auch als Fach- oder Klassenlehrer), gilt es dem Gegenüber deutlich zu

machen, dass die Rolle des Beratungslehrers eigenen Gesetzen unterliegt und von

etwaigen anderen Funktionen unbeeinflusst ausgeübt wird. Gleiches gilt

selbstverständlich für Kollegen und Eltern.